Es gibt verschiedene Gründe für das Warum vegan zu sein. Es gibt 4 Hauptgründe und das sind zum einen das Tierleid, die Umwelt, die eigene Gesundheit und die Mitmenschen

Warum vegan – 4 Gründe sich pflanzlich zu ernähren!

Bevor ich mich vegan ernährt habe, war ich jahrelang ein Allesfresser. Durch exzessives Kraft- und Ausdauertraining (5-6 Mal pro Woche) habe ich mich u.a. von Fleisch, Hühnchen und Eier ernährt, um auf meinen Proteinbedarf zu kommen. Was anderes kam für mich auch gar nicht in Frage. Denn auch ich glaubte, dass ich nur durch tierische Proteine Muskeln aufbauen kann und nur so auf meinen täglichen Proteinbedarf komme. Doch durch einschneidende Erlebnisse habe ich mich dazu entschlossen mich pflanzlich zu ernähren. Warum vegan – Ich bin überzeugte Veganerin aus mittlerweile 4 Gründen, die ich Dir jetzt verrate. Du wirst hier Dinge lesen, die Dich schockieren werden.

Warum vegan – Ein Ereignis nach dem anderen

Alles lief gut, bis zu dem Zeitpunkt, als sich mein Körper dagegen gewehrt hat. Anfangs habe ich es nicht verstanden und war völlig ratlos. Mein Gesicht ist extrem unrein geworden, also habe ich die Pille abgesetzt. Doch keine Veränderung. Milch in meinem morgendlichen Müsli habe ich nicht mehr vertragen und habe Bauchkrämpfe bekommen. Schließlich habe ich mich einer Operation an einer intimen äußerlichen Stelle unterziehen müssen aufgrund meiner damaligen Ernährungsweise.

Die Umstellung zu vegan erfolgte nach und nach

Danach war Schluss für mich. Ich musste etwas ändern. Also habe ich Schritt für Schritt Eier, Fleisch, Fisch aus meiner Ernährung gestrichen, bis ich mich nur noch vegetarisch ernährt habe. Der letzte und ausschlaggebende Schritt mich nur noch pflanzlich zu ernähren, lag darin begründet, den Tieren und der Umwelt etwas gutes zu tun. Ich wusste von der Massentierhaltung und was mit männliche Küken passiert, doch darüber habe ich mir vorher weiter keine Gedanken gemacht und bin stattdessen auf Bio umgestiegen.

Mit der Entscheidung letztendlich aus gesundheitlichen Gründen mich vegan zu ernähren, habe ich angefangen mich intensiv über die Zustände der Massentierhaltung und den Auswirkungen tierischer Produkte auf die Umwelt und andere Mitmenschen zu informieren.

Ich habe etliche Bücher, YouTube Videos und Dokumentationen gesehen, Podcasts gehört und Blogs zu dem Thema gelesen. Ich war schockiert, zutiefst traurig und auch sauer, welche entsetzlichen Folgen es für die Umwelt und auch auf das Leben der Mitmenschen mit sich bringt, durch das Konsumieren tierischer Produkte.

Das konnte ich mit mir und meinen Werten einfach nicht mehr vereinbaren, sodass es für mich nur logisch war, komplett auf tierische Produkte auch Honig – zu verzichten.

Warum vegan – Gesundheit, Tiere, Umwelt, Mitmenschen

Im Grunde kann ich heute sagen, dass anfangs meine Motivation, mich vegan zu ernähren, die gesundheitlichen Gründen waren. Doch heute sind es für mich insgesamt vier Gründe, weshalb ich überzeugte Veganerin bin. Und das sind einmal meine Gesundheit, die Tiere, die Umwelt und die Mitmenschen.

Warum vegan? In diesem Artikel werde ich Dir die vier Gründe für eine pflanzliche Ernährung näher bringen. Fühle Dich dazu auch animiert den Artikel zu teilen und anderen Menschen davon zu berichten. Wer weiß vielleicht gibt es ja bald die/den ein oder andere/n Veganer/in mehr.

Warum vegan? Für die eigene Gesundheit

Die eigene Gesundheit ist ein Grund warum sich viele Menschen für eine tierlose Ernährung entscheiden
Die tägliche Ernährung ist das A und O, um gesund und fit zu bleiben. Es gibt zahlreiche Studien die belegen, dass Zivilisationskrankheiten und die Ernährungsweise zusammenhängen. Gründe für gesundheitliche Probleme sind Fett, Zucker und einseitige Ernährung. Bildquelle: Unsplash

Die Nahrung ist das A und O. Wer glaubt, dass das was wir essen keine Rolle spielt, der hat sich ganz schön getäuscht! Unzählige Studien belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Gesundheit gibt. Wundert es Dich, dass Japaner weltweit die höchste Lebenserwartung haben und weniger an Zivilisationskrankheiten leiden, als die Menschen in westlichen Ländern?

Das alles hängt größtenteils mit der Ernährungsweise zusammen, wodurch verschiedene gesundheitliche Probleme auftreten. Fett, Zucker, Einseitigkeit in der Ernährung sind mitverantwortlich für die Entstehung oder Verstärkung von Zivilisationskrankheiten. Weltweit sterben über 16 (!) Millionen Menschen vor dem 70. Lebensjahr an vermeidbaren Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes und Krebs, laut der WHO.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der modernen Gesellschaft die mit Abstand häufigste vermeidbare Todesursache, die hauptsächlich von der Ernährungsweise und Umweltfaktoren begünstigt werden. Ein hoher Cholesterinspiegel steigert das Risiko an koronaren Herzkrankheiten zu leiden, wie Dr. Michael Greger in seinem Buch “How not to die” ausführlich beschreibt.

Cholesterin ist in tierischen Produkten wie Eiern, Fleisch und fetthaltigen Milchprodukten wie Käse enthalten. Doch Cholesterin und selbst Bluthochdruck kann durch pflanzliche Ernährung gesenkt werden und sogar bereits bestehende Herzerkrankungen heilen. Veganer sind von den Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Bluthochdruck, Demenz, Diabetes usw. weitaus seltener betroffen.

Tipp 1: Regelmäßiges Sonnenbaden und Mittagsschlaf senken das Risiko von Herzkrankheiten enorm. Wichtig ist, dass dabei alle Faktoren berücksichtigt werden, also auch eine pflanzliche Ernährung.

Tipp 2: Grünkohl kann dazu beitragen den Cholesterinspiegel niedrig zu halten.

Krebs

Todesursache Nummer 2 in den westlichen Ländern ist der Krebs. Wie auch bei den Herzkrankheiten, lässt sich auch Krebs größtenteils vermeiden. 2018 erkrankten weltweit 18,1 Millionen Menschen an Krebs und 9,6 Millionen sind daran gestorben. In Deutschland gab es 600.000 Neuerkrankte und 250.000 Verstorbene, so Peta. Tendenz steigend. Doch zwischen 30 und 50 Prozent sind diese Krebserkrankungen vermeidbar, laut WHO. Dabei sollte man alle Faktoren wie kein Alkohol und Rauchen, eine pflanzliche gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung berücksichtigen.

Diverse Studien zeigen, dass Veganer ein 18 Prozent geringeres Risiko haben an allen Krebsarten zu erkranken.

Grund dafür ist größtenteils die Ernährung und das seltene Übergewicht. Hoher Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln, die gesundheitsfördernd sind und der Verzicht auf tierische Produkte.

Veganer haben ein 18 Prozent geringeres Risiko an allen Krebsarten zu erkranken

Gemüse, Obst, ballaststoffreiche Lebensmittel, und Vitamine wie C, E und weitere sekundäre Pflanzenstoffe sind krebsvorbeugend. Vollkorn und ballaststoffreiche Lebensmittel senken das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Tierische Produkte wie rotes und verarbeitetes Fleisch erhöhen das Darmkrebsrisiko. Milchprodukte sind krebsfördernd.

Dadurch steigt vor allem das Risiko an Prostatakrebs zu leiden. Fakt ist, dass sich durch eine vegane Ernährung nicht alle Krebserkrankungen verhindern werden können, sich aber reduzieren lassen. Alternativen für tierische Milch sind Kokos-, Hafer-, Reis-, Mandel- und in Maßen Sojamilch.

Tipp: Esse Brokkoli, denn der bringt tolle gesundheitliche Vorteile mit sich. Brokkoli kann das Wachstum von Metastasen unterdrücken. Ebenfalls kann Brokkoli wie das Gewürz Kurkuma Schäden an der DNA eindämmen, was durch das Rauchen entsteht.

Osteoporose

200 Millionen Frauen weltweit leiden an Osteoporose. In Deutschland sind es etwa 7,8 Millionen, laut dem Netzwerk-Osteoporose e.V..

Studien zufolge wirkt sich Milchkonsum negativ auf die Gesundheit der Knochen aus. Außerdem soll Milch das Risiko an Knochenbrüchen erhöhen.

Tierprodukte besonders Milch fördern Osteoporose.

Osteoporose kann sich durch eine Reduzierung tierischer Produkte verringern und Obst und Gemüse erhöhen die Calciumzufuhr. Grünes Blattgemüse und Bohnen sind hier das Stichwort! Des Weiteren sollen weitere Faktoren, wie viel Bewegung und eine pflanzliche Ernährung berücksichtigt werden.

Diabetes Mellitus

Diabetes Mellitus ist eine chronische Zuckerkrankheit. Laut der WHO sind Fettsucht und Diabetes 2 die Seuchen der Zukunft. Sie breiten sich weltweit massenhaft aus. Inzwischen sind ein Drittel der Bevölkerung übergewichtig und fettsüchtig und ein knappes Drittel ist normalgewichtig oder untergewichtig.

Laut “Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018” sind etwa 6,7 Millionen Menschen in Deutschland von Diabetes Mellitus betroffen. 95 Prozent leiden an Diabetes Typ 2, das sind etwa 312.000 Erwachsene. Verantwortlich sind vor allem ein hoher Verzehr von Fleisch das viele gesättigte Fettsäuren enthält und Milchprodukte, die die Insulinresistenz fördern und somit das Risiko für Diabetes Mellitus erhöht.  

Auch diese Zivilisationskrankheit kann vermieden werden durch gesunde pflanzliche Ernährung. Selbst bereits Betroffene können durch eine vegane Ernährung Diabetes reduzieren oder komplett heilen.

Warum vegan? Wegen der Tiere zuliebe

Aus Liebe zu den Tieren ist der häufigste Grund warum sich die Menschen für vegan entscheiden
Der Hauptgrund für die meisten Menschen die sich vegan ernähren bzw. vegan leben sind die Tiere. 98 Prozent der Tierprodukte stammen aus Massentierhaltung. Bildquelle: Unsplash

98% der tierischen Produkte stammen aus der Massentierhaltung. Diese Tiere sind eingesperrt in engen Kästen, haben keinen Auslauf und haben weder Sonne noch frisches Gras noch nie gesehen. Sie werden geboren, um für unseren Konsum getötet zu werden. In der Massentierhaltung sind diese Tiere weit entfernt von einem glücklichen Leben. Sie können ihre natürlichen Bedürfnisse, Triebe und Fähigkeiten nicht nachgehen und werden zudem auch noch stark beeinträchtigt und systematisch gefoltert.

Schweine

Rund 60 Millionen Schweine werden jährlich in Deutschland gezüchtet, gemästet und letztendlich geschlachtet. Deutschland ist auf Platz 3 nach den USA und China mit den am meisten geschlachteten Schweinen. In Deutschland gibt es 27.000 Schweinehaltungsbetriebe. Die Hälfte aller Mastschweine lebt mit 1000 bis über 5000 Schweinen zusammen, so Vebu.

Die weiblichen und männlichen Schweine werden innerhalb 6 Monate gemästet. Ein Schwein lebt auf winziger Fläche, sodass kein Umdrehen möglich ist. Ihr Futter beinhaltet größtenteils Sojaextraktionsschrot, das von Übersee kommt. Die Kastenstände benutzt man für die Besamungsphase. Kurz nach der Geburt werden die männlichen Ferkel kastriert, die Schwänze abgeschnitten und die Eckzähne ohne Betäubung abgeschliffen.  

Muttersauen kommen nach der Geburt der Ferkel wieder in den Kastenstand zurück und werden nach ca. 5 Tagen wieder besamt. Ihr Sexual-Zyklus wird mit hormonellen Medikamenten gleichgeschaltet, um mehr Ferkel gebären zu können. Die Muttersauen sind quasi ihr ganzes Leben Dauerschwanger.

Kühe

In Deutschland werden weit über 3 Millionen Rinder geschlachtet.

Ähnlich wie bei den Schweinen schwängert man die Milchkühe künstlich und man nimmt ihnen kurz nach der Geburt die Kälber weg, was großes Leid für Mutterkuh und Kalb bedeutet. Dieser Vorgang passiert ein Mal pro Jahr. Die weiblichen Kälber erwartet logischerweise das gleiche Schicksal.

Die männlichen Kälber setzt man sozusagen auf eine Diät, denn aus ihnen soll weißes Kalbfleisch gemacht werden. Sie werden in Ställen angebunden, wo kein Umdrehen möglich ist. Nach 16 bis 18 Wochen findet die Schlachtung statt. Ca. 15 % der Kälber werden geschlachtet, die nur seit ein paar Tagen auf der Welt sind.

Hühner

Männliche Küken werden aussortiert und entweder vergast oder geschreddert, weil sie bei der Eierproduktion keine Verwendung haben, da sie weniger Fleisch ansetzen als Folge der Hochleistungszucht. Die Küken die noch am Leben sind, bekommen die Schnäbel gekürzt, manchmal sogar mit einer Schere.

Industrielle Legehennen legen über 300 pro Jahr. Nach einem Jahr erfolgt eine Aussortierung und Schlachtung.

Im Jahre 2017 wurden insgesamt knapp 600 Millionen Masthühner geschlachtet.

Truthähnen werden die Zehen abgeschnitten und das ohne Betäubung, um das Schnarren zu verhindern. Viele Masthühner werden lahm und können nicht gehen, da sie schwer werden, aufgrund der genetischen Züchtung. Masthühner werden auf schnelles Wachstum der Brustmuskel und Schenkelmuskel gezüchtet. Sie leben fünf Wochen und das wars, da die Muskeln schneller wachsen als die Knochen, was zu diversen Krankheiten führt und sie viel länger auch nicht durchhalten können.

Bienen

Die Frage, ob der Honig der Bienen nun vegan ist oder nicht ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Für viele ist es unerklärlich warum Veganer auf Honig verzichten und er nicht Teil ihrer Ernährung ist. Fakt ist aber, dass Honig nicht vegan ist und dafür gibt es verschiedene Gründe.

Der Umgang mit den Honigbienen ist in Deutschland nicht ganz so gravierend wie im Ausland wie USA, Südamerika und Asien. Ungefähr 80% des Honigs stammen aus dem Ausland, weshalb sich dieser Abschnitt auch auf den Umgang der Honigbienen im Ausland konzentriert.

Wer glaubt, dass es keine Massenhaltung bei Bienen gibt, der hat sich geirrt, denn im Ausland gibt es riesige Honigfarmen, worauf unzählige Magazine nebeneinander stehen. Wenn es darum geht den Honig einzusammeln, passiert das nicht sehr rücksichtsvoll, denn sie werden dabei zerquetscht, die Beine abgetrennt und die Flügel beschädigt.

Warum vegan? Für die Umwelt

Es gibt einige Menschen die sich der Umwelt zur Liebe für den Veganismus entscheiden
Der Fleischkonsum sorgt nicht nur für einen natürlichen Ressourcenabbau, sondern beeinflusst auch den Klimawandel. Bildquelle: Unsplash

Eine fleischlastige Ernährung bringt im Vergleich zu veganen Fitness Ernährung einen hohen Verbrauch der natürlichen Ressourcen mit sich. Und hat großen Einfluss auf den Klimawandel. Mit rund 30 Prozent erzeugt die Tierhaltung den größten Teil der drei Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan, Stickoxid.

Tendenz steigend. Das geschieht zum einen durch die Ausscheidung der unzähligen Tiere in der Intensivhaltung. Zum anderen durch die Rodung der Wälder für Weidefläche und Anpflanzung für Futtermittel.

Die Massentierhaltung ist auch für die Rodung Unmengen an Hektar Regenwald verantwortlich, um dort Soja anzubauen. Das wird über 90 Prozent als Futtermittel genutzt. Über 83 Prozent der landschaftlichen Flächen werden für die Tierhaltung und Futtermittel beansprucht. Das trägt zum Welthunger, Klimawandel bei und auch zur Zerstörung der Umwelt.

Das Abholzen der Regenwälder trägt dazu bei, dass Lebensräume vielseitiger Arten zerstört werden. Auch in die Weltmeeren ist die Artenvielfalt durch die Überfischung gefährdet. Durch den weltweit stetigen Anstieg des Fleischkonsum und der Produktion von Fleisch und Milch, wird mehr Futtermittel benötigt was zu noch mehr Abholzung führt. Das wiederum führt dann zu mehr CO2 Ausstoß.

15.500 Liter für ein Kilogramm Rindfleisch

Außerdem wird für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch 15.500 Liter Wasser benötigt, so VEBU. Mit dieser Wassermenge könnte man ein Jahr täglich duschen gehen. Insgesamt wird 30 Prozent des global genutzten Wassers für die Tierwirtschaft verwendet.

Der Fleisch- und Milchkonsum erzeugt mehr CO2 und braucht mehr Land und Ressourcen als pflanzliche Lebensmittel. Würden alle Menschen auf eine pflanzliche Ernährung umsteigen, könnte man die Treibhausgasemissionen halbieren, d.h. bis zu 70% gesenkt werden.

Somit wäre es möglich die Stickstoffverbindungen des Dünger der Tiere zu senken, was wiederum dazu führt, dass sich die Luft- und Trinkqualität verbessern würde.

Um einen Veganer zu ernähren braucht man ein Zwanzigstel der Fläche, die man für einen Fleischesser braucht.


Warum vegan? Pflanzlich wegen den Mitmenschen

Für einige sind die Mitmenschen der Grund sich pflanzlich zu werden.
Große Flächen werden für Futtermittel in den Entwicklungsländern in Anspruch genommen. Somit bleibt für die Menschen dort keine Möglichkeit mehr ihre eigenen Lebensmittel anzubauen. Bildquelle: PIxabay

Fast eine Milliarde Menschen weltweit gehen abends hungrig ins Bett – das ist jeder neunte Mensch. Das macht etwa 11 Prozent der gesamten Weltbevölkerung aus. Insgesamt sterben 9 Millionen Menschen jährlich an Hunger.

7,6 Millionen Menschen leben auf dem Planeten Erde, die es zu ernähren gilt. Das ist auch möglich, denn es ist genug Essen für alle da. Doch die ungerechte Verteilung von Lebensmitteln durch die Produktion von Futtermittel und Fleisch führt dazu, dass zu viele Menschen sterben müssen.

Riesige Flächen in Entwicklungsländern werden für Futtermittel in Anspruch genommen. Somit haben die Menschen dort keine Möglichkeit mehr diese Fläche für ihren Lebensmittelanbau zu nutzen. In Südamerika beansprucht die EU eine Fläche von etwa 13 Millionen Hektar.

9 Millionen Menschen sterben jährlich an Hunger

Weltweit werden fast 50 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen für den Futtermittelanbau in Beschlag genommen.

Dieses Getreide wird überwiegend an Schlachttiere verfüttert, wovon man viele Menschen vor dem Hungern bewahren könnte. Weltweit 40 Prozent der genutzten Fläche wird für die Fleischproduktion verwendet. 80 Prozent (4,6 Millionen Tonnen) Sojamehl wird pro Jahr von Südamerika nach Deutschland importiert.

Der Durchschnittsdeutsche beansprucht für seinen Fleischkonsum pro Jahr etwa 1000 Quadratmeter, bei den Kartoffeln sind es nur 15 Quadratmeter pro Person jährlich.

Weltweit werden fast 50 Prozent der Flächen für Futtermittelanbau genutzt

Was ist das für ein System? Millionen von Menschen können nicht ausreichend ernährt werden, weil gigantische Flächen für den Futtermittelanbau in den sogenannten Entwicklungsländern beansprucht werden, nur um den Fleischkonsum in den westlichen bzw. reichen Ländern zu garantieren?

Fakt ist, der Konsum von Fleisch ist absolut nicht effizient und trägt damit zum Welthunger bei. Schon durch einen bewussteren Umgang mit Fleisch kann man gutes bewirken. Was sich positiv auf die Umwelt und Artenvielfalt auswirken würde. Ebenso weniger Flächenbedarf und der eigenen Gesundheit würde es auch zu Gute kommen.

Vielleicht hat Dich dieser Artikel zum Nachdenken gebracht oder Dich auch etwas traurig stimmen lassen, doch Du musst dieses Elend und diese Leid nicht unterstützen. Denn Du kannst eigene Entscheidungen treffen.

Jeder einzelne von uns hat die Power einen Unterschied zu machen und nicht einfach nur zuzusehen, dass das Leben geschieht, sondern aktiv zu werden und zu handeln.

Du kannst schon allein durch die Ernährung einen Unterschied machen und positiven Einfluss auf die Umwelt, die Tiere und den Mitmenschen nehmen und Deine eigene Gesundheit.

Schreibe mir gerne Deine Gedanken und Meinung in die Kommentare. Ich freue mich drauf.

Schön, dass es dich gibt.

Deine Gesina

About the Author Gesina

Hey meine Lieben 🙂 Ich bin Gesina, Fitness- und Ernährungs-Coach aus Leidenschaft. Ich helfe Dir vegan abzunehmen und Deine Ernährung vegan umzustellen, um Dich fitter zu fühlen und mehr Energie zu haben. Auf diesem Blog wirst Du Workouts, Tipps, Strategien und wertvolles Wissen rund um das Thema vegan abnehmen finden, damit Du ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen kannst. Du willst vegan abnehmen, dich vegan ernähren oder vegan werden? Du willst Vegan Abnehmen – klicke hier! Begleite mich auf meinem Weg zur Bühne. Hier findest Du meine aktuellen Trainings- und Ernährungspläne

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