Für alle Neu-Veganer gibt es hier einmal aufgelistet die besten neun vegane Proteinpulver

Vegan für Einsteiger – Das sind die besten 9 vegane Proteinpulver 

Vegan für Einsteiger! Du möchtest veganes Proteinpulver in Deinen veganen Ernährungsplan oder beim Sport integrieren, doch weißt nicht welches? Du bist besorgt darüber, dass vegane Proteinpulver Deine Muskeln nicht mit genügend Proteinen versorgen können und sie geschmacklich einfach nur langweilig sind und nicht schmecken? Dann solltest Du unbedingt weiterlesen und Dich vom Gegenteil überzeugen. Du wirst überrascht sein. Freue Dich auf die 9 besten veganen Proteinpulver und ihren Ernährungshighlights.

Vegan für Einsteiger – Das solltest Du wissen

Auf tierische Produkte zu verzichten bedeutet nicht weniger Protein aufzunehmen. Egal, ob Du unterwegs bist oder Deine Speicher nach dem Sport schnell wieder auffüllen willst, es gibt eine große Auswahl an pflanzlichen Proteinpulvern (mit und ohne Geschmack) die Du einfach mit Wasser mischt, pflanzlicher Milch, in Smoothies, Porridge oder anderen Mahlzeiten.

Pflanzliche Lebensmittel wie Reis, Erbsen und Sonnenblumenkerne sind nicht gerade voll mit Proteinen im Vergleich zu beispielsweise Fisch oder Fleisch. Jedoch ist es möglich das meiste Fett und Kohlenhydrate zu entfernen, das Protein zu isolieren, um proteinreiche Pulver herzustellen.

Die meisten pflanzlichen Proteine sind nicht vollständig, das heißt die enthalten nicht alle wichtigen Aminosäuren, um die Proteinsynthese in Deinem Körper zu unterstützen. Wenn Du Dich aber abwechslungsreich regelmäßig verschiedener pflanzlicher Proteine bedienst ist das kein Problem.

Wie sieht es außerdem mit der Qualität eines veganen Proteinpulvers aus? Ist es minderwertiger als tierische Proteinpulver? Ja und nein.

Denn die Qualität veganer Proteinpulver aus nur einer Quelle nicht so hoch ist wie Molke, Kasein, Ei usw. Doch vegane Proteinpulver aus mehreren Proteinquellen – im richtigen Verhältnis – sind genauso gut.

Bevor Du Dich für ein veganes Proteinpulver entscheidest, vergleiche die Preise nach Gewicht, wie z.B. pro 100 Gramm. Proteinpulver aus Getreide und Hülsenfrüchte kosten nur halb so viel.

Ich stelle Dir hier die Top 9 veganen Proteinpulver vor. Bleibe also dran und lese weiter. Ich verrate Dir, welche veganen Eiweißquellen es gibt, wie Du Proteinpulver verwenden kannst, die Vor- und Nachteile veganer Proteinpulver und zu guter letzt gebe ich Dir 3 Wahrheiten über vegane Proteinpulver mit auf den Weg.

Lass uns direkt anfangen.

Halt! Stopp! Bevor wir in die Materie einsteigen…

Trainingsprogramm gesucht?

Training für vegane Anfänger
Du willst vegan abnehmen und Dich so richtig fit und energetisch fühlen, dann sei gespannt auf mein Trainingsprogramm. Ich mache Dich happy, vegan, fit. Bildquelle: Unsplash

Du als vegan für Einsteiger, willst jetzt so richtig loslegen, eine vegane Fitness Ernährung verfolgen und fitter und energetischer werden, weil sich die Pfunde über Monate hin ganz schön dolle angesammelt haben? Keine Sorge! Das kriegen wir in den Griff. Du suchst für eine schlanke Linie noch ein passendes Trainingsprogramm, um Deine Pfunde so richtig schmelzen zu lassen, dann darfst Du ab sofort auf diesem Blog nichts mehr verpassen, denn in wenigen Wochen kommt mein eigenes Trainingsprogramm Call on me by Gesina raus.

Erreiche Dein Traumgewicht mit mir

Unzählige Stunden, jede Menge Schweiß mit viel Kreativität und Spaß habe ich reingesteckt, nur um für Dir etwas noch nie dagewesene zu entwerfen, was Deine Kilos nur so schmelzen lassen wird. Deine Gesundheit auf ein nächstes Level bringen wird und Dir jede Menge Spaß bereiten wird. Erzähle Deiner Freundin davon und macht das Programm direkt zusammen. Da ist der Spaßfaktor doppelt so hoch! Ich freue mich auf Dich bzw. euch!

Was sind vegane Proteinpulver?

Vegane Proteinpulver sind eine konzentrierte Proteinquelle auf Pflanzenbasis, wie Reis oder Hanf.

Das hier sind die gängigsten Formen:

Proteinkonzentrate: Das Protein wird von der Vollwertkost durch Hitze und Säure oder Enzymen extrahiert. Diese liefern in der Regel 60-80 Prozent Protein, die restlichen 20-40 Prozent sind Fett und Kohlenhydrate.

Proteinisolate: Hier findet ein Prozess statt, der Fett und Kohlenhydrate entfernt, das Protein wird isoliert. Proteinisolatpulver enthalten etwa 90-95 Prozent Protein.

Proteinhydrolysate: Durch weiteres Erhitzen wird die Bindung der Aminosäuren aufgehoben. Die Hydrolysate werden so schneller vom Körper und den Muskeln aufgenommen

Ist Deine Ernährung bereits reich an hochwertigen Proteinen, wird der zusätzliche Proteinshake keinen großen Unterschied machen. Als Athlet oder jemand der regelmäßig Sport macht, können Proteinpulver den Gewichtsverlust und Muskelaufbau maximieren.

Vegan für Einsteiger – Welche Eiweißquellen gibt es für Proteinpulver?

Die wichtigsten Eiweißquellen für veganes Proteinpulver sind unter anderem Hanf, Erbsen, Reis, Süßlupine und Soja. In veganen, rein pflanzlichen Proteinpulvern sind keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten. Sie konzentrieren sich rein auf hochwertige Eiweißquellen. Oftmals werden auch verschiedene Sorten veganer Proteinpulver gemischt, um eine höhere biologische Wertigkeit zu bekommen.

Wie eingangs angesprochen, sind vegane Proteinpulver ebenso gut, wie tierische Proteinpulver mit jedoch ein paar Unterschieden. Das vegane Proteinpulver ist leicht verdaulich, aufgrund der Ballaststoffe, ist schonend zu Herz, Gelenke, Arterien, da es einen geringeren Fett- und Cholesterin-Anteil. Beim tierischen Proteinpulver ist es so, dass sie schneller in den Blutkreislauf gelangen und so schneller ihre Wirkung entfalten. Durch geschickte Kombination der verschiedenen veganen Proteinpulvern kannst Du ebenfalls eine hohe Wertigkeit erzielt werden.

Vegan für Einsteiger leicht gemacht: Um Dir die Entscheidung etwas zu erleichtern, hier nochmal alle Daten und Fakten veganer Proteinquellen im Überblick:

Vegan für Einsteiger – Hanf-Proteinpulver

Hanfprotein ist super geeignet für Einsteiger in die vegane Ernährung, da es u.a. leicht verdaulich ist.
Das Hanf-Proteinpulver besteht aus vielen Aminosäuren, die die Muskelgeneration und -aufbau fördern. Zudem ist es sehr verdaulich und reich an Omega-3-Fettsäuren. Bildquelle: Unsplash

Mein Favorit was vegane Proteinpulver angeht. Hanfprotein stammt aus Samen der Cannabispflanze, jedoch aus einer Sorte, die nur Spuren des THC enthält. Was bedeutet, dass Du davon nicht high wirst. Darin enthalten sind nicht nur eine Menge verzweigtkettiger Aminosäuren (BCAA), die den Muskelaufbau fördern und zur Regeneration der Muskeln beitragen, sondern besitzt auch eine der höchsten Verfügbarkeiten unter den pflanzlichen Proteinen.

Außerdem ist Hanfprotein reich an Omega-3-Fettsäuren. Und ist eine exzellente Eisen-, Ballaststoff-, Zink-, Magnesiumquelle und Alpha-Linolensäure (ALA). Dennoch wird es nicht als vollständiges Protein angesehen, da der Anteil an Aminosäuren Lysin und Leucin sehr gering ist. Wenn Du jedoch regelmäßig Quinoa oder Hülsenfrüchte isst, kann diese Lücke geschlossen werden.

Hanfprotein ist für vegan für Einsteiger besonders gut geeignet, da leicht verdaulich

Eine viertel Tasse geschmacksneutralem Hanfprotein enthält etwa 12 Gramm Protein und 108 Kalorien, kommt auch hier auf die Marke drauf an.

Um den Proteingehalt aufzuwerten, macht es Sinn, Hanfprotein mit etwas Erbsen- oder Reisprotein zu mischen. Es ist leicht nussig im Geschmack und absolut super in Müslis oder Smoothies. Nach dem Training und bevor ich schlafen gehe, mische ich es mit Wasser. Ist nicht für jeden, aber nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran. Einziges Manko bei diesem Proteinpulver ist der nicht ganz so hohe Proteingehalt, wie das von Reisprotein. Im Durchschnitt enthält das Hanfprotein pro 100g:  

  • 50g Eiweiß
  • zwischen 2 bis 25g Kohlenhydrate (kommt auf das Produkt an)
  • 8-14g Fett
  • ca. 350 kcal

Kürbiskern-Proteinpulver

Kürbiskern-Proteinpulver ist für vegan für Einsteiger gut geeignet, da es zum einen entzündungshemmend wirkt und antioxidativ ist
Kürbiskern-Proteinpulver ist reich an vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem enthält es weniger Fett und somit weniger Kalorien. Es hat entzündungshemmende Wirkungen und ist antioxidativ. Bildquelle: Unsplash

Als ganzes sind Kürbiskerne relativ hoch im Proteingehalt und enthalten reichlich gesunde Fette. Wenn sie dann zu Pulver verarbeitet werden, wird das meiste Fett entfernt, was für weniger Kalorien sorgt.

Eine viertel Tasse geschmacksneutralem Kürbiskern-Proteinpulver enthält 18 Gramm Protein und 103 Kalorien, abhängig von der Marke ist klar. Es hat einen geringen Anteil an essentiellen Aminosäuren Lysin und Threonin und ist somit kein vollständiges Protein.

Dennoch sind Kürbiskerne sehr nahrhaft und enthalten eine Menge Magnesium, Eisen, Zink und weitere Mineralien. Zudem können die enthaltenen Pflanzenstoffe antioxidativ und entzündungshemmend wirken.

Im Durchschnitt enthält das Kürbiskernprotein pro 100g:  

  • 60g Eiweiß
  • 2-3g Kohlenhydrate (kommt auf das Produkt an)
  • 11g Fett
  • ca. 400 kcal

Sonnenblumenkern-Proteinpulver

Sonnenblumenkern-Proteinpulver ist für vegane Neulinge gut geeignet.
Dieses Proteinpulver ist noch relativ neu. Es enthält viele Vitamine und Mineralien, auch Aminosäuren. Von der Aminosäure Lysin ist wenig enthalten. Eine Mischung aus Sonnenblumen- und Quinoa-Proteinpulver kann den Lysin-Anteil erhöhen. Bildquelle: Pixabay

Das aus Sonnenblumenkernen isoliertes Protein ist noch relativ neu unter den veganen Proteinpulvern. Wie auch die anderen Samen bzw. Kerne ist bei Sonnenblumenkernen der Anteil der Aminosäure Lysin gering. Dennoch ist es eine gute Quelle aller anderen essentiellen Aminosäuren. Um den Anteil von Lysin zu erhöhen ist die Kombination mit Quinoa-Proteinpulver eine gute Möglichkeit.

Je nachdem welche Marke Du verwendest, können in einer viertel Tasse etwa 13 Gramm Protein und 91 Kalorien enthalten sein.

Außerdem enthält Sonnenblumenkern-Protein BCAAs die für Muskelwachstum und -reparatur sorgen.

Im Durchschnitt enthält das Sonnenblumenprotein pro 100g:

  • 50-55g Eiweiß
  • 4-13g Kohlenhydrate (kommt auf das Produkt an)
  • 2-7g Fett
  • ca. 300-350 kcal

Chiasamen-Proteinpulver gut geeignet für vegane Anfänger?

Chia-Proteinpulver ist gerade für vegane Anfänger gut geeignet, weil es leicht verdaulich ist
Chia-Proteinpulver ist sehr verdaulich und enthält im Vergleich zu anderen Proteinpulver eine gute Menge Proteine und ist kalorienarm. Bildquelle: Pixabay

Chia Samen kommen aus Südamerika. Chia enthält pro Portion 8 Gramm Ballaststoffe und viele Vitamine und Mineralien.

Sie sind nicht nur zu einem beliebten Nahrungsergänzungsmittel geworden, wie beispielsweise in Smoothies, Backwaren, Porridge, sondern können auch als Proteinpulver verarbeitet werden. Auch das Chia-Proteinpulver enthält, wie die anderen auf Samen/Kernen basierenden Proteinpulver auch, wenig Lysin.

Chia Samen Pulver verbessert die Verdaulichkeit. Wie Studien gezeigt haben, lag die Proteinverdaulichkeit von Chia bei 80 Prozent verglichen mit rohen Samen von nur 29 Prozent. Das bedeutet also, dass der Körper mehr Aminosäuren aufnehmen kann.

Eine viertel Tasse Chia-Proteinpulver enthält 10 Gramm Protein und 50 Kalorien, natürlich markenabhängig.

Im Durchschnitt enthält das Chiaprotein pro 100g:  

  • 20-32g Eiweiß
  • 2g Kohlenhydrate (kommt auf das Produkt an)
  • 30g Fett
  • ca. 400 kcal

Soja-Proteinpulver

Sojaprotein ist für Anfänger der veganen Ernährung gut geeignet, da es ein vollständiges Protein ist und alle essentiellen Aminosäuren enthält
Das Soja-Proteinpulver ist ein vollständiges Protein und hilft durch den hohen Anteil an BCAA den Muskelaufbau und -stärke unterstützt und den Cholesterolspiegel senken kann. Bildquelle: Pixabay

Das Soja-Proteinpulver ist ein vollständiges Protein, was ungewöhnlich für ein pflanzliches Protein ist. Es hat außerdem einen hohen Anteil an BCAAs, was die Muskelstärke und -aufbau unterstützt. Eine viertel Tasse davon enthält 22 Gramm Protein und 95 Kalorien. Von Marke zu Marke kann es da kleine Abweichungen geben. Zusätzlich enthält es Pflanzenstoffe, die den Cholesterolspiegel senken können.

Falls Du Dich für Soja-Proteinpulver entscheiden solltest, achte darauf, dass es nicht gentechnisch verändert wurde. Ein weiterer Grund weshalb das Soja-Proteinpulver nicht so beliebt ist, sind Allergien und Bedenken möglicher negativer Auswirkungen auf die Gesundheit, wie zum Beispiel das Risiko an Brustkrebs.

Dennoch gibt es verschiedene Studien die aufweisen, dass Sojaproteinisolat Pflanzenstoffe enthält, die krebshemmend sind. Außerdem sollen die bisherigen oben genannten Gründe auf Ergebnissen von Tierstudien beruhen, die nicht zwingend auf Menschen zutreffen.

Wie dem auch sei, rate ich Dir, mehrere pflanzliche Proteinpulver zu verwenden, anstatt nur eine Sorte zu konsumieren.

Im Durchschnitt enthält das Soja-Proteinpulver pro 100g:

  • 85g Eiweiß
  • 0 bis 5 g Kohlenhydrate
  • 1g Fett
  • 380 kcal

Reis-Proteinpulver (braun)

Reisprotein ist besonders gut für vegane Anfänger geeignet, da es zum einen günstig ist und zum anderen beim Muskelaufbau hilft
Das gute bei Reis-Proteinpulver ist, dass es günstig und leicht zu bekommen ist. Außerdem ist es unterstützend für den Muskelaufbau. Bildquelle: Unsplash

Das gute bei braunem Reis-Proteinpulver ist, dass es einfach zu finden und nicht teuer ist. Wenn Du Dich für das Proteinpulver aus Reis entscheidest, hast Du eine gute Wahl getroffen, denn es soll so gut wie Molkeprotein für Muskelaufbau sein, dass Du nach dem Training einnimmst. Zwar ist der Anteil der essentiellen Aminosäure Lysin gering, dennoch aber eine gute Quelle für BCAA, was den Muskelaufbau unterstützt.

Aufgrund des geringen Anteils von Lysin wird Reis-Proteinpulver häufig mit Erbsen-Proteinpulver kombiniert. Ein weitere Minuspunkt ist der etwas kalkige Geschmack.

Im Durchschnitt enthält das Reis-Proteinpulver pro 100g:

  • 80g Eiweiß
  • 2 bis 10g Kohlenhydrate
  • 10g Fett
  • 400 kcal

Erbsen-Proteinpulver für vegane Frischlinge

Erbsenprotein ist besonders für Einsteiger der veganen Ernährung beliebt
Erbsen-Proteinpulver ist besonders bei Veganern und Vegetariern mit Allergien oder Unverträglichkeiten bei Milchprodukten und Eiern, beliebt. Es kann außerdem der Blutdruck verringert werden. Bildquelle: Unsplash

Erbsenprotein ist besonders bei Vegetariern, Veganern und Leuten mit Allergien oder Empfindlichkeiten gegenüber Milchprodukten und Eiern. Es wird aus der gelben Erbse hergestellt, die sehr ballaststoffreich ist und fast alle essentiellen Aminosäuren enthält. Erbsenprotein ist besonders reich an BCAAs, Isoleucin und Valin, die dabei helfen, die arbeitenden Muskeln zu stärken und den Körper dazu anzuregen, Muskelprotein zu produzieren.

Eine viertel Tasse geschmacksneutralem Erbsenproteinpulver enthält 21 Gramm Protein und 100 Gramm Kalorien, je nachdem welche Marke. Wie auch andere Hülsenfrüchte enthält sie nur wenig Methionin und essentielle Aminosäuren.

Erbsenprotein ist besonders bei Veganern mit Allergien oder Unverträglichkeiten beliebt

Laut Studien soll durch die Einnahme von Erbsenprotein ein Völlegefühl entstehen und den Blutdruck verringern. Was jetzt vielleicht viele Veganer erfreuen wird, laut einer Studie war der Muskelzuwachs war mit im Vergleich zu denjenigen, die Molkeprotein konsumierten vergleichbar.

Wenn Du eine gleich hohe biologische Wertigkeit im veganen Proteinpulver haben willst, solltest Du Reisprotein mit Erbsenprotein kombinieren. Diese Kombination steht tierischen Proteinpulvern nichts nach. Ein Pluspunkt ist außerdem der hohe Eisengehalt. Punktabzug gibt es für den Geschmack, bei dem die Erbse stark zu schmecken ist und eine “sandige” Note hinterlässt.

Im Durchschnitt enthält das Erbsen-Proteinpulver pro 100g:

  • ca. 80g Eiweiß
  • 0g Kohlenhydrate
  • ca. 5g Fett
  • etwa 400 kcal

Süßlupinen-Proteinpulver

Lupinen-Proteinpulver ist für vegane Einsteiger besonders gut geeignet, da es frei von Gentechnik ist und einen sehr hohen Eiweißanteil hat
Lupinen-Proteinpulver ist besonders für Veganer geeignet, da es einen sehr hohen Proteinanteil aufweist und gleichzeitig einen geringen Fett- und Kohlenhydratanteil. Bildquelle: Unsplash

Hast Du schon mal was von Süßlupinen-Proteinpulver gehört? Nein? Dann wird es Zeit! Süßlupine enthalten sehr viel Eiweiß und stellen eine sehr gute Alternative zu Soja dar. Sie ist vielseitig einsetzbar und kann zu Joghurt, Eis, Brotaufstrich, Mehl, sogar Kaffee uvm. verarbeitet werden und nicht zu vergessen das Proteinpulver das man daraus gewinnen kann.

Im Durchschnitt enthält das Lupinen-Proteinpulver pro 100g:

  • 40g Eiweiß
  • 10-15g Kohlenhydrate
  • ca. 7-12g Fett
  • 335 kcal

Lupinenmehl enthält zudem viel Magnesium, Eisen, Calcium, Zink, auch Kalium, Phosphor, Selen und Natrium. Es unterstützt den Blutkreislauf, Immunsystem und Muskulatur. Das Protein aus Lupinen enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren. Es liefert einen hohen Anteil an Antioxidantien und Ballaststoffe und ist außerdem cholesterinfrei.

Pflanzliche Proteinmischungen

Pflanzliche Proteinmischungen sind gut für vegan für Einsteiger geeignet, da sie alle Aminosäuren enthalten
Der Vorteil pflanzlicher Proteinmischungen ist, dass darin alle Aminosäuren enthalten sind. Bildquelle: Unsplash

Es gibt Proteinpulver die mehrere pflanzliche Proteine enthalten und kombiniert als Mischungen verkauft werden. Bei diesen Mischungen sind oft Aromen und Süßstoffe beigefügt.

Der Vorteil dieser Mischungen ist, dass sie alle essentiellen Aminosäuren enthalten und das in einem einzigen Produkt. Wie schon erwähnt kann zum Beispiel Erbsenprotein mit Reisprotein kombiniert werden.

Quinoaprotein ist eines der wenigen vollständigen Pflanzenproteinen

Quinoa-Proteinpulver wird üblicherweise auch mit anderen pflanzlichen Proteinen kombiniert, weil es eines der wenigen vollständigen pflanzlichen Proteinen ist.

Des Weiteren werden zur Unterstützung der Verdauung Enzyme hinzugegeben und gekeimte und fermentierte Pflanzenproteine. Keimung und Gärung können die Menge an nützlichen Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien erhöhen.

Proteinmischungen können auch dabei helfen die Antinährstoffe abzubauen, die die Aufnahme von Aminosäuren, Mineralien und anderen Nährstoffen beeinträchtigen können.

Vegan für Einsteiger – Wie kannst Du Proteinpulver verwenden?

Wenn Du eine vegane oder vegetarische Sportlerin bist, ist es wichtig, dass Du das beste vegane Proteinpulver findest. Es hilft Dir, Deinen täglichen Proteinbedarf zu erreichen. Mische das Pulver einfach mit Wasser oder pflanzlicher Milch und los gehts.

Mixe etwas veganes Proteinpulver in Deine morgendlichen Haferflocken rein. Es ist außerdem super einfach selbstgemachte vegane Proteinriegel zu machen. Du kannst auch veganes Proteinpulver Brownies, Pfannkuchen, Keksen oder anderen Backwaren hinzufügen. Du kannst veganes Proteinpulver auch in Fruchtsäften oder Smoothies verwenden. Achte bei der Einnahme auf eine richtige Dosierung. Nehme täglich etwa zwischen 0,7g und 1,7g Proteinpulver pro Kilogramm Körpergewicht zu Dir.

Das gilt für Menschen mit einem durchschnittlichen Gewicht. Menschen die übergewichtig sind, brauchen nicht mehr Protein. Du merkst also, dass die Dosierung ein bisschen variiert je nach Körperbau. Beachte, dass auch bei veganen Proteinpulvern allergische Reaktionen auftreten können. Bist Du empfindlich gegenüber Hülsenfrüchten, solltest Du auf Proteinpulver basierend auf Lupinen verzichten. Auch Soja kann Allergien hervorrufen. Falls Du an einer Birkenpollenallergie leidest, solltest Du auf Sojaprodukte verzichten. Oder wenn Du schwanger bist, solltest Du vorher mit Deinem Arzt über die Einnahme des Proteinpulvers sprechen.

Vegan für Einsteiger – Welche veganen Proteinpulver kann ich Dir empfehlen?

Auf Platz 1 ist das Hanf-Proteinpulver von Muskelmän. Mein absoluter Top-Favorit. Ich nehme es selbst täglich zu mir und ich bin rundum zufrieden. Es hat eine hohe Bioqualität, ist gluten-, laktose-, zucker- und zusatzfrei. Es enthält wichtige Vitamine wie Vitamin B1, B6, Folsäure, Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Zink. Und ist super geeignet für den Muskelaufbau und gut für den Erhalt der Knochen.

Auf Platz 2 sehe ich das vegane Proteinpulver von Alpha Foods. Hiervon gibt es unterschiedliche Geschmäcker von Vanille über Blaubeere, Haselnuss, Erdbeere bis hin zu Erdnussbutter-Banane und Kokosnuss uvm. Geschmacklich finde ich Vanille am besten, hat mich auch durch die Cremigkeit überzeugt. Es beinhaltet sage und schreibe insgesamt 9 Superfood-Proteinquellen, die, außer dem Reis-Protein mit einem etwas höheren Anteil, gleichermaßen vertreten sind. Außer Reis-Protein ist Erbsen-, Soja- und Samen-, Sonnenblumensamen-, Chia-Samen- und Kürbiskern-Protein enthalten. Hinzu kommt noch Karottensaft, Leinsamen- und Amaranthsprossen und Kokosnussmilch.

Vegan für Einsteiger – Vor- und Nachteile veganer Proteinpulver

Vegane Ernährung und Muskelaufbau funktioniert nicht! Papalapap, dieses Vorurteil ist längst überholt, was viele Athleten wie Tennis-Profi Serena Williams, Strongman Patrik Baboumian, Bodybuilder Robert Cheeke beweisen. Der Körper braucht bei solchen anspruchsvollen Sportarten nicht nur eine Menge Proteine für den Muskelaufbau, sondern auch für die Muskelregeneration. Zur Unterstützung eignen sich Proteinpulver, wenn sich allein über die Lebensmittel der tägliche Proteinbedarf nicht decken lässt. Mittlerweile gibt es für Veganerinnen eine große Auswahl an vegane Proteinpulver. Hier die Vor- und Nachteile kurz und knackig aufgelistet:

Vorteile von veganen Proteinpulvern

  • geringer Fettanteil
  • Ballaststoffreich
  • unterstützend für den Muskelaufbau
  • Proteine haben eine hohe Wertigkeit
  • Gelenkschonend, weil sehr wenig Harnsäure enthalten

Nachteile von veganen Proteinpulvern

  • Sie können geschmacklich etwas unangenehm schmecken
  • Enthalten weniger essenzielle Aminosäuren als tierische Proteinpulver

Vegan für Einsteiger – 3 Wahrheiten über vegane Proteinpulver

1. Veganes Proteinpulver kann die Bedürfnisse gewöhnlicher Menschen, Sportlern und Bodybuildern gleichermaßen erfüllen.

Jedes Protein hat eine einzigartige Zusammensetzung und Verdaulichkeit. Dies bestimmt, wie effektiv sie die Proteinsynthese (den Muskelaufbauprozess) unterstützen. Es stimmt, dass tierische Proteine ​​aus einer einzigen Quelle höhere biologische Werte und Proteineffizienz-Verhältnisse aufweisen als pflanzliche Proteine ​​aus einer einzigen Quelle.

Wie dem auch sei, kann eine Mischung aus pflanzlichen Proteinen die benötigte Variation der Aminosäuren liefern, um das Muskelwachstum zu unterstützen. Manche vegane Nahrungsmittel sind vergleichbar gut, da Quinoa ein vollständiges Protein ist, was man mit Fleisch von der Eiweißmenge her gleichsetzen kann.

2. Veganes Proteinpulver (im Shake) kann über den Tag hinweg genommen werden, ist aber kein Muss.

Zum Thema Timing gibt es unterschiedliche Meinungen. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, wenn ich meinen Körper den ganzen Tag über mit Nahrung füttere, kann ich dadurch keine Nachteile haben, sondern davon eher nur profitieren. Mein Körper ist dadurch mehr energetischer.

Es gibt jedoch viele Menschen die einfach nicht die Zeit haben alle zwei Stunden etwas zu essen und die gesamte Ernährung in drei oder sechs Mahlzeiten aufzuteilen. Aber keine Angst, es nicht das Ende der Welt.

3. Veganes Proteinpulver ist nachhaltiger als tierisches Proteinpulver

Überwiegend, wird veganes Proteinpulver im Vergleich zu tierischen Proteinpulver von der wissenschaftlichen Gemeinde als nachhaltiger und umweltfreundlicher gesehen. Veganismus ist einfach besser für unseren Planeten Erde und es ist schwer dagegen zu argumentieren, wenn man sich die Forschungen ansieht.

Vegan für Einsteiger – Wie wählst Du ein veganes Proteinpulver aus?

1. Wähle pflanzliche Proteine die biologisch verfügbar sind (leicht aufzunehmen)

Beispiele:

  • Quinoa (eingeweicht)
  • Bohnen (eingeweicht)
  • Brauner Reis
  • Gekeimter Tofu

2. Wähle pflanzliche Proteinpulver aus verschiedenen Quellen

Einige Pulver verwenden nur eine einzige Quelle (z. B. Soja und Reis usw.) gegenüber Marken wie beispielsweise Alpha Foods, die mehrere Quellen verwenden.

3. Nehme etwa 20-40 Gramm veganes Proteinpulver morgens, nachmittags, abends oder nach dem Training zu Dir

Wenn Du eine vegane Sportlerin bist, ist es sehr wahrscheinlich, dass Du pflanzliches Proteinpulver hinzufügen musst, um das Verhältnis der Makronährstoffe auszugleichen.

Weil die meisten veganen vollwertigen Nahrungsmittel als Proteinquellen verwendet werden (z.B. Quinoa, Bohnen usw.) und diese auch Kohlenhydrate enthalten, kann es schnell dazu führen, dass Du zu viele Kohlenhydrate zu dir nimmst, wenn Vollwertkost die einzige Proteinquelle ist. Und insbesondere wenn Du versuchst Fett zu verlieren benötigst Du noch weniger Kohlenhydrate.

Halt! Stopp! Der Artikel ist noch nicht zu Ende…

Bist Du auf der Suche nach einem geeigneten Trainingsprogramm?

Das Trainingsprgramm für vegan für Einsteiger
Du willst vegan abnehmen und endlich eine tolle sexy und fitte Figur haben. Dann trainiere mit mir. Bildquelle: Unsplash

Du als vegan für Einsteiger, willst jetzt so richtig loslegen, eine vegane Fitness Ernährung verfolgen und fitter und energetischer werden, weil sich die Pfunde über Monate hin ganz schön dolle angesammelt haben? Keine Sorge! Das kriegen wir in den Griff. Du suchst für eine schlanke Linie noch ein passendes Trainingsprogramm, um Deine Pfunde so richtig schmelzen zu lassen, dann darfst Du ab sofort auf diesem Blog nichts mehr verpassen, denn in wenigen Wochen kommt mein eigenes Trainingsprogramm Call on me by Gesina raus.

Erreiche Dein Traumgewicht mit mir

Unzählige Stunden, jede Menge Schweiß mit viel Kreativität und Spaß habe ich reingesteckt, nur um für Dir etwas noch nie dagewesene zu entwerfen, was Deine Kilos nur so schmelzen lassen wird. Deine Gesundheit auf ein nächstes Level bringen wird und Dir jede Menge Spaß bereiten wird. Erzähle Deiner Freundin davon und macht das Programm direkt zusammen. Da ist der Spaßfaktor doppelt so hoch! Ich freue mich auf Dich bzw. euch!

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesem Artikel weiterhelfen und Du hast Antworten zu Deinen Fragen bekommen nach denen Du gesucht hast.

Falls Du noch Fragen hast, würde ich mich freuen, wenn Du mir unten einen Kommentar hinterlässt. Schreibe mir auch gerne für welches vegane Proteinpulver Du hast. Wie verträgst Du es? Kombinierst du es mit anderen Proteinquellen? Wie hat sich seit der Einnahme Deine körperliche Fitness und Form verändert? Teile Deine Erfahrungen mit mir. Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Bist Du bist spitze!

Schön, dass es dich gibt.

Deine Gesina

About the Author Gesina

Hey meine Lieben 🙂 Ich bin Gesina, Fitness- und Ernährungs-Coach aus Leidenschaft. Ich helfe Dir vegan abzunehmen und Deine Ernährung vegan umzustellen, um Dich fitter zu fühlen und mehr Energie zu haben. Auf diesem Blog wirst Du Workouts, Tipps, Strategien und wertvolles Wissen rund um das Thema vegan abnehmen finden, damit Du ein glücklicheres und zufriedeneres Leben führen kannst. Du willst vegan abnehmen, dich vegan ernähren oder vegan werden? Begleite mich auf meinem Weg zur Bühne. Hier findest Du meine aktuellen Trainings- und Ernährungspläne

Leave a Comment: